#86 Mein Kind haut mich! Was nun?

Shownotes

„Mein Kind haut mich.“ Ein Satz, den viele Eltern vielleicht kennen – aber kaum jemand gerne ausspricht. In der neuen Podcastfolge spreche ich ehrlich über Erziehungsstile, Überforderung, Grenzen und warum Elternsein oft ein riesiges Ausprobieren ist aber vor allem wie ich das sehe wie man in solchen Situationen umgehen kann. Denn seien wir ehrlich: Wir alle wurden plötzlich Eltern… ohne Ausbildung, ohne Handbuch und trotzdem mit dem Anspruch, alles richtig machen zu müssen. Ich persönlich finde: Ich will nicht einfach nur die „Freundin“ meiner Kinder sein. Kinder brauchen Liebe, ja – aber auch Orientierung, Haltung und ein Gegenüber, das Sicherheit gibt. Für mich ist Feingefühl das Wichtigste. Nicht extremes Strafen. Nicht extremes „Alles erlauben“. Sondern hinschauen, fühlen, begleiten und trotzdem klar bleiben. Eine Folge über den schmalen Grat zwischen Nähe, Grenzen und echtem Elternsein. 🎙️

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu meinem Podcast mit Selbstleidung zum perfekten Familienkass.

00:00:11: Ich bin der Meinung, dass egal an welchem Punkt meine Frauen im Leben stehen.

00:00:15: Ab dem Moment, wo wir zum ersten Mal Mami werden, fängt alles wieder bei nun an!

00:00:21: In meinem Podcast möchte ich darum mit dir über Familienbeziehung und Selbstliebe reden.

00:00:27: Auch gerne mit mir in die Welt von Familie Chaos ein.

00:00:30: Mit viel Witz, Selbstironie und lustigem Moment zeige ich dir wie wundervoll aber auch herausforderndes Familienleben sein kann!

00:00:43: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Podcastfolge von Laura Giara.

00:00:49: Nicht selbstliebe zum perfekten Familie Chaos.

00:00:53: Mega schön, ihr seid wieder dabei und lasst ihn rein.

00:00:58: Ich möchte heute über ein Thema reden, das ja vielleicht Kanto sagt oder das andere mal mit.

00:01:07: Aber tatsächlich glaube ich, dass es öfters vorkommt als man sich vorstellen kann.

00:01:16: Und zwar geht es wirklich darum was wenn mich mein Kind hält?

00:01:24: Ich erzähle euch von meiner Seite, wie es mir dabei geht.

00:01:32: Nicht nur der Gedanke, sondern auch tatsächlich, weil ich das selber kenne.

00:01:38: Ich habe drei Kinder und die ersten zwei Mädchen haben zum Beispiel gar nie gemacht.

00:01:45: Die haben das wirklich nie gemacht, sie haben noch etwas gekauert oder sonst was.

00:01:51: Der Kleine hat das.

00:01:54: Der Kleine hat immer wieder mal gehauchen, mal pissen.

00:02:00: Ja genau also ich kenne es und ich weiss wie das ist wenn dein Kind dich haut.

00:02:09: So muss man so sagen.

00:02:13: Gut und jetzt habe ich aber einen Brich gelesen dass das eben anscheinend auch in den Kitas passiert.

00:02:22: Das ist eigentlich Wahnsinn.

00:02:25: Ich musste dann wirklich sagen, okay scheisse Mann!

00:02:29: Das ist nicht nur zwischen Kind und Mutter oder Kinder- und Eltern sondern das passiert bereits schon in solchen Institutionen also sprich wahrscheinlich ja auch im Kindergarten und eben in der Kita.

00:02:45: Ja ich kann euch wirklich nur erzählen wie ich das gesehen habe Wie ich dieses Thema empfinde Und wie ich mit dem umgehen und umgegangen bin.

00:02:58: Und meine Gedanken dazu, wie ich finde, dass man mit dieser Thematik sollte umgehen.

00:03:09: Ich erzähle euch mal eine Geschichte.

00:03:12: Was heisst da eine Geschichte?

00:03:15: Es ist wirklich eine Erfahrung, die ich selber gemacht habe.

00:03:20: Und zwar ... als ich noch kein Kind hatte.

00:03:23: Ich glaube, das ist sicher schon etwa fünfzehn Jahre her.

00:03:26: Hier war mir ein Mami, der ein Kind hatte ... Ich weiss nicht, es waren wahrscheinlich acht oder so.

00:03:37: Er hat mich dann erzählt und ich weiss noch, dass er mit ihm einfach etwas anrufen konnte.

00:03:45: Wir haben ja gelb, sie hatte ein Kind, natürlich noch nicht.

00:03:48: Und dann habe ich gefunden.

00:03:52: Sie hat mir dann erzählt, dass der Kind in der Schule gelernt wird, dass die Eltern einem nicht schlafen und hauen dürfen.

00:04:12: Und dass sie sich wehren dürfen dass sie das den Lehrer und auch die Eltern zeigen dürfen, dass die Kinder nicht hauen dürfen.

00:04:28: Das sehe ich auch so!

00:04:31: Ich kann meine Kinder nie gehauchen.

00:04:34: Ich schlage meine Kinder nicht.

00:04:36: Aber... aber... ähm... ...ich habe das Gefühl Das, was wir hier vor fünfzehn Jahren ... Vielleicht sind sie zwanzig.

00:04:48: Ich weiss es nicht genau.

00:04:51: Ich bin seit zwanzigerjahren her.

00:04:52: Was wir über das ganze Anfang reden haben, hat man ... Es ist dann irgendwie so eine Welle passiert von ... Hey!

00:05:04: Du darfst das Kind ja nicht anlangen, du darfst im Kinder ja nicht widersprechen.

00:05:12: Sonst ist dort die Käse vor der Tür.

00:05:15: Das ist mein Empfinden sehr roh und grob ausgedruckt und gesagt.

00:05:24: Ja, da ist mal das.

00:05:25: Und das war jetzt eben vor zwanzig, fünfzehn Jahren, ich weiss es nicht mehr genau ... Und das ist mir einfach geblieben!

00:05:32: Also das ist man dort gebliebt.

00:05:34: Übrigens bin ich selbst nie geschlagen worden.

00:05:40: Ich hoffe, dass viele nicht kennen, wie das ein richtiges Schlaf von den Kindern ist und ich sage auch, nein, es geht nicht.

00:05:53: Und jetzt habe ich selber Kinder ... Rund zehn Jahre, mehr als zehn Jahre kam bei mir gerne auf die Welt und dann kurz darauf über Julia.

00:06:06: Und diese Mädchen haben mich nie gehauchen, sie waren nie grob, sie haben nie pissen.

00:06:15: Was untereinander natürlich schon passiert ist, ist ein Kind in einem gewissen Alter, der sich gegenseitig peisset.

00:06:21: Ja noch passiert, kennen wir alle ... Ist ja irgendwo durch ... Man muss sich auch etwas spüren.

00:06:30: Aber viel wichtiger finde ich, wie die Eltern mit diesem Thema umgehen?

00:06:38: Oder wie geht man als Älteren mit so einem Thema um?

00:06:44: Wie gesagt, ich habe das nie erlebt.

00:06:46: Ich habe die Aggression bei meinen Kindern so noch nie erlebt.

00:06:49: und erst dann der kleine und er ist jetzt schon von euch verhalten und er auf die Welt gekommen ist, hat dann das Ganze bei ihm angefangen mit ... Ich weiss es nicht.

00:07:04: Ich glaube, dass er nicht drei war oder so.

00:07:08: Und ich würde jetzt auch sagen, dass ich das Gefühl habe, ich weisse auch ein bisschen von wo das kommt.

00:07:15: Das ist der Kleinste, der Jüngste, den muss sich durchkämpfen.

00:07:20: Der hat schnell gemerkt, wenn ich ihn nicht ... auf den Tisch hauen, dann lässt mir hier niemand zu und ich muss mich einfach wehren.

00:07:29: Weil in diesem Alter kannst du auch noch nicht reden und dann tust du dich halt, tust dir deine Gefühle anders ausdrücken.

00:07:36: Also soweit alles okay!

00:07:39: Jetzt war es wirklich so, dass Matteo vor zwei Jahren oder drei, vier Jahren ... Ist das bei ihm etwas... Ausgarten.

00:07:52: Wir reden immer noch von einem drei bis vierjährigen Bub, also sprich Kraft ist hier auch noch nicht so extrem, aber doch zu weh, wenn er hält oder?

00:08:04: Also wo er gehauchen hat und ich weiss, dass er immer gehaucht hat und sich nicht mehr weiterholen konnte.

00:08:14: Er hatte gewisse Geduld und wollte etwas.

00:08:18: Ich sagte ihm, warte jetzt rasch!

00:08:20: Mit diesem konnte er wenig umgehen.

00:08:26: Er hat eigentlich immer gekauert.

00:08:29: Er hat mich auch um den Rücken gekauern, am Viertel an den Beinen gekaubert.

00:08:33: Der hatte einfach mit seiner Hand und ich habe ihm dann immer gesagt, hör auf, dass du dem Fall wehst.

00:08:39: Und ich habe ihn dann auch etwas rübergeworden oder das Ganze noch etwas fester gewesen ist.

00:08:44: Ich nahm ihn wirklich an der Hände in Anklang und sagte zu ihm, es sei wirklich fertig!

00:08:52: Mir ist natürlich bewusst, dass er dort noch gar nicht richtig verstanden und nachvollziehen konnte.

00:09:00: Und wie gesagt, ich habe ihn nie geschlagen gehauchen oder sonst irgendwas.

00:09:04: Aber ... aber... Ich bin tatsächlich selber wirklich schon an die Grenze gekommen!

00:09:14: Ja, ich gebe das offen zu.

00:09:17: Ich werde dann auch Entsprechend Lüter geworden.

00:09:24: Und ich habe ihm auch wirklich ganz klar gesagt, dass du mich nicht haust.

00:09:29: Ich habe ihn gehebt damit er mich nicht kann hauen.

00:09:34: In diesem Moment hast du noch gar nicht wirklich mit ihm reden können.

00:09:38: Das heisst also, ich habe alles gemacht damit er mir nicht weiterhaut.

00:09:43: Mit einem Jahr und ich meine das habe ich so ein bisschen mit ihm wie ... Was klingt jetzt blöd?

00:09:49: Ein bisschen durchterapiert, oder?

00:09:51: Aber wir haben uns beide etwas finden müssen.

00:09:56: Ich kann noch sagen wie sie jetzt ist... Also er weiss jetzt von euch vor halb, ich darf das Mami nicht hauen und wenn er um eine Situation hat wo er ungeduldig ist dann kommt er gleich noch und tut mir somit den Hand, er merkt es, er wills, weiss aber ich muss mich... also ich darf's Mami Und er darf übrigens auch alle anderen nicht hauen.

00:10:20: Jetzt komme ich auf etwas zu sprechen, das mir ganz wichtig ist in dieser ganzen Thematik.

00:10:25: Wenn so Dinge passieren oder wo diese Sachen passiert sind... Ich meine, man tut halt meistens aus einem Affekt handeln.

00:10:33: Das heisst, ich habe ihn genommen und gesagt, hör auf!

00:10:36: Hau mich nicht!

00:10:37: Es hat es auch schon gegeben.

00:10:39: Ich bin in dem Badezimmer, habe die Tür zugemacht und bin dort drin geblieben.

00:10:42: Und dann sagte er, nein, das Mami kommt jetzt nicht raus.

00:10:45: Wenn du mich durchs Hauen komm ich jetzt nicht aus.

00:10:48: Dann bleibe ich hier innen.

00:10:50: Also nicht INN sondern MEINCH!

00:10:53: In diesem Badeszimmer.

00:10:55: Gut und ähm... Klar, das reden wir von ein paar Minuten, die ich nicht in den Tinnen bleibe.

00:11:01: Und wenn überhaupt eine Minute, dann bin ich wieder rausgekommen einfach nur um kleine Situationen zu entschärfen.

00:11:07: Aber!

00:11:09: Und nochmal... Man handelt halt vielleicht jemanden mal einfach im Effekt und ... Ich habe dann gemerkt ja also viel bringt uns nicht Es bringt nicht viel.

00:11:18: Ja, ich kann das für den Moment unterbinden.

00:11:22: Aber was löse ich mit dem aus?

00:11:25: Ich löse ihm ein gewisses Angst oder irgendwie einfach noch mehr Ratlosigkeit.

00:11:33: Das weiss er wirklich noch mehr nicht.

00:11:35: Wie soll ich es denn sagen?

00:11:37: Er hat ja dann auch ein Thema.

00:11:39: Er macht das ja nicht so.

00:11:42: Und da habe ich angefangen ... Mir natürlich, ja kann das natürlich mega durch mir überlegt.

00:11:49: Ja was soll ich mit ihm machen und was kommt bei ihm an?

00:11:53: Und in dem Moment, wo er es wirklich macht... Dort habe ich verstanden, dass du nichts machen kannst.

00:11:59: Aber ich habe ihn oder gehe weg von ihm.

00:12:02: Lass in diesen Moment sagen ... Nein!

00:12:04: Ich gehe an, wenn du mich hast.

00:12:05: Wenn sich das ganz ein bisschen beruhigt hat, habe ich angefangen mit ihm über die Situation zu sprechen, die wir hatten und ihm dann auch gesagt haben, dass er einfach nicht so cool fand.

00:12:17: Das haben wir weiter,

00:12:17: etc.,

00:12:19: aber dass er wirklich verstanden hat?

00:12:21: Oder nicht?

00:12:22: I don't know.

00:12:23: Ich habe immerhin mit ihm über das diskutiert.

00:12:28: Und jetzt haben wir eigentlich immer uns auf das fokussiert, wie ich das bei ihm unterbinde.

00:12:35: Aber eigentlich ist es so in meinen Augen ein bisschen der falsche Weg.

00:12:40: Weil ihm sagen was nicht gut ist, ist ja irgendwo durch auch nicht immer das Beste.

00:12:47: Da habe ich angefangen, wenn er zu mir kam und mich um die Art hatte oder mir eine Küsse gegeben hat von sich aus.

00:12:55: Oder mich gestreicht, was dort einfach lieb war.

00:12:58: Das ist mega ... das ist Liebe, was du jetzt gerade machst.

00:13:01: Also danke vielmals dass du mir jetzt ein Küssel gibst, weil du mir Reisen wolle geben.

00:13:08: Du bist jetzt so, man kann mich kuscheln.

00:13:10: Das finde ich.

00:13:11: Das finde ich schön.

00:13:13: Wenn du mal ein Problem hast, darfst du es im Fall auch so sagen.

00:13:17: oder dann fange ich in diesen Moment und habe mit ihm angefangen zu reden, wenn irgendwann das Mami sagt, du wirst warten.

00:13:27: Dann ist es nicht so schlimm.

00:13:28: Du darfst wirklich warten.

00:13:30: Und du darfst einfach zum Mami stehen zum Beispiel und bei mir sein.

00:13:36: So, das ist jetzt wie ich selber ... Mit diesem Umgang bin ich damit nicht zu sagen, dass das die ultimative Lösung ist.

00:13:46: Gar nicht!

00:13:47: Aber... und jetzt sind wir ja so weit, dass wir das ein bisschen haben können... Ja, eidämmen sage ich jetzt mal.

00:13:55: Aber er ist ein Bub und das merkt man.

00:13:59: Und er kämpft sehr gerne und er ist wirklich so der, der kommt und pamppapam und he-la-ha.

00:14:06: Also wirklich... also Mädchen-Buben oder zwei verschiedene Paar Schuhe?

00:14:10: Alles gut, ich verurteile gar nichts.

00:14:13: Ich tue ihm einfach auch sagen, wenn er mit Waffen spielen will oder so Sachen haben wir nicht einmal zu Hause.

00:14:21: Aber wenn er es so tut und das Ganze animiert, dann darf ich einfach sagen, ja, im Falle finde ... dass die Waffen nicht so cool sind und ich ihm auch sagen kann, wieso sie nicht so gut finden.

00:14:34: Ich weiss aber, dass er das natürlich bei uns allgemein mitbekommt und etwas erlebt.

00:14:41: Von anderen ist es okay, da kann man sowieso nicht unterbinden.

00:14:46: Gut!

00:14:46: Auf jeden Fall ist dies einmal der Part von meiner Seite.

00:14:52: Und jetzt habe ich den Brich gelesen, dass diese Kinder ja teilweise bereits schon ... Ich will gar nicht wissen, wie das im Kind ist.

00:15:04: Ich würde es wirklich nicht wissen ... Wie das an Orten ist, was wir so gar nicht sehen.

00:15:10: Und anscheinend artet das Töte tatsächlich aus?

00:15:15: Oder ist es tatsächlich ausgegartet?

00:15:16: und dann hat mich schon überlegt... Was ist überhaupt noch okay und was nicht?

00:15:27: Darf man in der heutigen Zeit noch machen und den Kindern sagen?

00:15:32: Und was nicht.

00:15:33: Ich finde, je älter sie werden ... Ich hatte auch schon Diskussionen mit meinen Eltern.

00:15:41: Auch sie weiss er nicht, wie ich mich kenne.

00:15:47: Dann wird eine Tür geschlätzt.

00:15:50: Dann werden wir auf die Zitten geschopst.

00:15:53: Halt ein bisschen!

00:15:54: Fester als einfach nur das Normale.

00:15:57: Und ich finde es so, dort ... Dort habe ich oder dort stehen die Eltern einen Punkt, wo man sagen muss, dass ich das jetzt einfach so noch akzeptiere?

00:16:09: Ist das so noch in Ordnung?

00:16:11: Oder stehe ich jetzt voll und ganz ein?

00:16:14: Denn da haben wir ja bereits von den Eltern bereit.

00:16:17: Kinder, stehe mich schon bereit ein und sage, hey, das will ich so untergehen!

00:16:24: Keine Umstände.

00:16:26: Und dadurch bin ich dann wirklich recht extrem, also ich sage dann auch so etwas macht mich richtig hässig.

00:16:36: und dann habe ich meine Gefühle, die ich dabei habe als Mutter jetzt zum Beispiel gegenüber meiner zehnjährigen tue ich ganz klar beschreiben und sagen hey sorry!

00:16:49: Ich will mit Leuten, die so mit mir umgehen, generell gar nichts damit zu tun haben in meinem Leben.

00:16:59: Ich spreche nicht direkt damit an, aber ich sage ihr, dass ich Leute in meinem leben gar nicht möchte um mich umhaben.

00:17:11: Das bedeutet ja schlussendlich, ich signalisiere ihr bereits schon ... Hey!

00:17:16: Ähm... der Papa geht nicht so mit mehr um?

00:17:19: Ich gehe nicht so mit anderen um.

00:17:21: Und ich will auch nicht, dass es mit mir umgehen

00:17:24: wird.".

00:17:25: Das ist eine Haltung von mir!

00:17:29: Ja, dann ist natürlich schon die Frage, wie weit geht man?

00:17:33: Was darf man überhaupt noch sagen und was nicht?

00:17:37: Und ich habe aufgehört, jetzt mehr Gedanken zu machen ... Mache ich mein Kind kaputt, wenn ich etwas auslange oder nicht?

00:17:46: Weil ich finde... Es ist nicht nur unser Recht, für uns einzustehen.

00:17:53: Auch wir Eltern gegenüber unseren Kindern.

00:17:57: Lassen wir das jetzt mal aussen, wenn sie ganz klein sind.

00:18:00: So zwei Jahre.

00:18:02: Wenn es dann so Sachen machen ... Das ist noch etwas anderes.

00:18:07: Aber in Älterse werden und ich würde schon sagen der Vierjährige hat mich auch bereits verstanden.

00:18:11: Ab fünf, er versteht mich immer besser um meine zehn Jährigen.

00:18:16: Also das heisst acht, neine zehn.

00:18:19: Verstönt es dich eher strecht.

00:18:22: Und auch wenn man im Herden noch nicht ganz so weit entwickelt ist, das versteht man und das erwarte ich.

00:18:32: Das ist eine Haltung von mir, die ich dafür einstehe und ganz klar sage Nein!

00:18:39: So nicht!

00:18:41: Nicht mit mehr!

00:18:43: Also das heisst... Ich will nicht das.

00:18:46: durchgeschlagen werden, zugeschlagen werden.

00:18:50: Ich will nicht, dass man mich umschubst oder es fadet dann so an.

00:18:57: Ich möchte nicht, wenn ich mich anschreite und das ist eine Haltung von mir!

00:19:02: Und das tue ich ganz klar und direkt meinen Kindern kommunizieren – und zwar nicht schön verpackt im Sinne von «Gesma, mir hat das nicht so gerne.».

00:19:14: Nein!

00:19:16: Dort bin ich direkt.

00:19:17: Dort will ich ganz klar eine Sprache sprechen, die man verstehen muss und zwar sage ich gleichzeitig auch ... Ich möchte ja nicht, dass das mit dir gemacht wird.

00:19:34: Also sprich, ich werde diese anderen Seite auch erwähnen.

00:19:40: Und ganz wichtig in diesem Ganzen, oder?

00:19:43: Noch einmal!

00:19:44: Es ist nichts nur ... unseres Recht, das anzusprechen und unseren Kindern ganz klar zu kommunizieren.

00:19:55: Und je älter sie werden umso mehr – und sie sind schon relativ früh für gewisse Sachen wirklich reif – sondern ich persönlich finde es ist sogar in unserer Pflicht, dass wir ihnen das beibringen.

00:20:11: Dass wir ihnen sagen, genau dort hört's auf!

00:20:17: Wir sprechen jetzt nicht davon, wie es ist, wenn sich jemand wehren tut.

00:20:23: Wehren ist dann wieder etwas anderes und ich finde auch ... Ich meine dadurch, dass ich in meinen Kindern nie geschlagen oder gehauchen habe, finde ich so muss mein Kind bei mir mit dem anfangen.

00:20:40: Wo man sich selber hinterfragen muss – aber das muss jeder für sich selbst entscheiden und wissen – dass bei der eigenen Kind tatsächlich selber macht.

00:20:51: Und da, dort, dort ist bei mir die Grenze.

00:20:56: Ich schlage meine Kinder nicht.

00:20:58: Meine Kinder kennen das nicht und werden gehauchen und geschlagen.

00:21:02: Was aber meine Kinder kennen?

00:21:04: Es ist eine ganz klare Haltung, in der ich einnehme gegenüber gewissen Themen.

00:21:10: Und dann ... bin ich nicht nur eine Bründin oder einfach so die lockerere Mama, sondern dann bin ich deine Mutter.

00:21:20: Und zwar nicht weil ich den Chef spiele, nicht weil ein autoritären Erziehungsstil habe viel mehr, weil ich mehrere Erziehungsstilen muss haben damit ich meine Kinder erzielen kann und um richtig deine Kinder zu erzielen.

00:21:48: Wir haben ja alle keine Ausbildung gemacht, bevor wir älteren geworden sind.

00:21:53: Es ist so wichtig, finde ich persönlich – von meinen Erfahrungen und Gedanken – dass man ein gewisses Feindgefühl hat.

00:22:07: Wenn ich jetzt alles in einem Anti-Autoritären Stil würde ich behandeln oder meine Kinder generell in einem anti-autoritären Erziehungsstil würde erziehen.

00:22:26: Dann würde ich ja müssen, in diesem Moment, wo mir Wegmacht wird gehauen und ich wüsste mein Kind verstaubt mich eigentlich.

00:22:37: das Kind weiss was es macht.

00:22:39: müsste ich eigentlich sagen Hörst du bitte auf?

00:22:44: Also, mir tut das weh.

00:22:46: Und ich finde das im Fall nicht so toll.

00:22:50: Kann sein, dass ein Kind das dann... ...die Toppen annehmen kann.

00:22:54: Ich meine es ist nicht so, dass ich's nie so probiert habe oder gesagt habe.

00:23:00: Aber was ich weiss, ist, dass Kinder non-stop... ...dünne Grenzen austesten.

00:23:08: Sie testet aus und soll es übrigens auch sein.

00:23:12: Aber wenn... Wenn man einfach nur in so einem monotonen Erziehungsstil spricht und redet, dann checkt doch das Kind gar nicht.

00:23:31: Nur reine Wörter sind nicht erwachsen!

00:23:37: Betonung macht doch die Musik, oder?

00:23:39: Also nicht so viel an Musik sagen wir.

00:23:42: Ich finde es ist eben genau einfach auch in der Erziehung so.

00:23:47: So, so wichtig das!

00:23:50: Wenn ich ganz klar nichts will, dass mich mein Kind haut, schupft ... Oder Sachen vielleicht auch mal kaputtmacht.

00:24:02: Irgendwann aus einer Aggression heraus, wo sie einfach noch nicht selber handeln können.

00:24:07: Ich finde, ich habe nicht nur ein Recht, sondern bin ich in dieser Pflicht wirklich zu sagen, stopp!

00:24:14: Was lernen sie in der Schule?

00:24:16: In der Schule lernen es, dass sie im Gegenteil übergeben dürfen.

00:24:20: Stopp!

00:24:22: Ich will, dass du mich nicht mehr durchschmuppen.

00:24:25: Also dort ist ja dann auch eine Stimme, bei der sie etwas fester aussprechen dürfen und reden dürfen.

00:24:35: Und ... Genau das mache ich auch.

00:24:40: Und damit fahre ich top.

00:24:42: Meine Kinder kennen mich, sie wissen, dass ich ein impulsiver Mutter bin.

00:24:47: Ich kann aber auch ganz ruhig sein.

00:24:51: Alles gut!

00:24:52: Wenn ich mal impulsiv bin und wenn ich mal wieder starte mit meinen ... Ja, wenn ich wieder irgendwo durchgreifen muss, weil ich das einfach nicht ... Dann will ich die Kinder auch beibringen.

00:25:05: Das ist nochmal meine Haltung, ganz klar zu vermitteln.

00:25:11: Dann mache ich das immer mit einem gewissen Feindgefühl.

00:25:15: Ich spüre mich!

00:25:17: Wenn ich das sage oder mache... Es geht natürlich auch logisch.

00:25:22: Also ich bin irgendwie dann schon mal so laut geworden, dass ich gefunden habe, ich muss jetzt einfach den Raum verlassen.

00:25:31: Fertig sonst, sonst spüre ich mich selber nicht mehr.

00:25:35: Aber auch das ist, ich spüre mich noch.

00:25:38: Das finde ich so wichtig und wir Älteren haben das ja alle nicht... Wir haben alle keine Ausbildung gemacht zum Mami oder Papa zu werden.

00:25:48: Und ähm ... Ja!

00:25:49: Ich finde es ist etwas von aller, allerwichtigsten was wir uns wirklich, also wir Erwachsene, wirklich können uns selber sagen Nein!

00:26:01: Wir müssen nicht immer Wir dürfen nicht immer die Freundin sein.

00:26:11: Und ja, wir dürfen verschiedene Erziehungsstile haben und ... Wir müssen es ausgespüren!

00:26:21: Ausgespürt mit unserem eigenen Kind wie Tickets.

00:26:26: Was darf man im Sinn von was verstanden ist bereits schon?

00:26:32: Und auch dann machen wir noch Fehler.

00:26:38: Und Fehler sind halt einfach menschlich!

00:26:44: Aber ja, das ist meine Haltung zu diesem Ganzen.

00:26:48: Vor allem weil ich den Brich gelesen habe, dass mittlerweile auch Kita-Leiterinnen gekauert werden.

00:26:54: Denn dort erwartet man erst recht Professionalität.

00:26:58: Aber ich frage mich dann wirklich... Wo fängt die Professionalität an?

00:27:04: Wo hört sie auf?

00:27:05: Und da rede ich auch nicht davon, dass man die Kinder schladen muss – gar nicht.

00:27:11: Überhaupt nicht!

00:27:13: Aber dort finde ich persönlich in der Pflicht von den Eltern klar anzuschauen.

00:27:22: Aber ich muss sagen... Tricky, tricky.

00:27:25: Echt?

00:27:25: Ich weiss es nicht!

00:27:26: Wenn ich einen Kita-Leiterin wäre ... Ich weisse nicht, vielleicht lasst du jemanden zu.

00:27:32: Ich glaube, ich müsste sagen, sorry aber wir können dein Kind nicht betreuen.

00:27:37: Moment, nicht einfach so aus dem Nichts draussen, weil in diesem Bericht stand man mit den Eltern angefangen hat sich darüber auseinanderzusetzen und dass viele Eltern das Gefühl haben, ist alles okay.

00:27:56: Aber wenn dann alles okay ist mit dem Kind und es schlägt mich, und es stört irgendwo ein bisschen den Frieden vom Ganzen ... Und die Eltern sind auch überhaupt nicht offen, um irgendwie externe Hilfe anzunehmen oder das ganze Verhalten vielleicht des eigenen Kindes hinterfragen.

00:28:15: Dann muss ich sagen als Kita-Leiterin oder wie immer aus so einer Institution Dann kommen wir jetzt nicht mehr mit den Kindern arbeiten.

00:28:26: Es tut mir zwar extrem leid, aber was auch ist und das haben sie auch gesagt ... Man muss genauer anschauen.

00:28:32: Auch die Behörden, es müssen alle... Es ist ein Miteinander!

00:28:36: Und es darf nicht eine Drohung sein.

00:28:41: Anderes Thema dann?

00:28:44: Wenn Eltern das nicht gewohnt oder nicht könnten.

00:28:49: Ich meine, ich frage mich schlussendlich auch ... Wow, was ist dir

00:28:52: passiert?!

00:28:53: dass du das wie nicht willst, zuzulassen.

00:28:56: Und das ist wieder ein ganz anderes Thema.

00:28:58: Noch mal!

00:28:59: Wir machen keine Schule und keine Ausbildung bevor wir älter werden.

00:29:03: Und Fehler machen ist menschlich.

00:29:06: Es sind einfach so.

00:29:07: meine Gefühle, meine ... Meine ... Meine Ganzhaltung zu dem Ganzen will ich merken auch die Teenager.

00:29:20: Sie müssen Grenzen austesten und wissen bis woher ich kann.

00:29:27: Es ist wichtig, dass sie das machen.

00:29:29: Aber es ist auch wichtig für sie, die Leitplanken zu spüren und zu merken, oh shit!

00:29:35: Da bin ich jetzt viel zu weit.

00:29:37: Und dann dürfen wir einfach einmal bestimmen werden und mal ganz klar sagen, so einfach nicht ... Und dann halt irgendwo im zweiten Schritt natürlich auch wieder das Gespräch suchen.

00:29:52: Mache ich übrigens, probiere ich zumindest jedes Mal so zu machen wie ein Kind.

00:29:58: Ich finde auch eine schöne Eigenschaft der Eltern ist wenn man nicht nachdragend ist.

00:30:04: Auch dass es nicht nachtragend sei.

00:30:06: In diesem Moment wo wir streiten, streitet man okay aber dass man sich beruhigen kann und zum nächsten ... Zeitpunkt dann noch einmal sagen zu können.

00:30:19: Jetzt sind wir drüber geredet, aber auch ganz klar dürfen das und so.

00:30:24: Das geht einfach nicht.

00:30:26: Es ist immer meine Haltung.

00:30:27: Ich sage es jetzt in einer anderen Stimme.

00:30:30: Das ist so wichtig!

00:30:36: Sehr spannendes Thema ... Finde ich, vielleicht haben die ihr irgendwelche Inputs oder Ideen oder wenn ihr es macht.

00:30:43: Also ich würde euch hier bei mir melden.

00:30:47: Danke vielmals fürs Zulassen.

00:30:48: Schön, dass du dabei warst und bis zum nächsten Mal.

00:30:52: Macht's gut!

00:30:52: Tschüss.

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